Gewaltfreier Umgang mit Konflikten in der Sekundarstufe I. Spiele und Übungen


Gewaltfreier Umgang mit Konflikten in der Sekundarstufe
Praxisbuch – Lernkompetenz: Geschichte, Geografie, Politik, Religion: Gewaltfreier Umgang mit Konflikten in der Sekundarstufe I. Spiele und Übungen. (Lernmaterialien)

Jamie Walker: Gewaltfreier Umgang mit Konflikten in der Sekundarstufe I. Spiele und Übungen, Berlin 1995, Cornelsen Scriptor.

Gewalt und Konfliktsituationen nehmen in Schulen immer mehr zu. Lehrer und Lehrerinnen sind überfordert und überarbeitet, Schüler und Schülerinnen sind frustiert und perspektivlos.
Jamie Walker versucht Hilfestellungen und Lösungsansätze zu bieten, die Lehrern und Schülern helfen sollen, einen gewaltfreien Umgang mit Konflikten zu finden.

Dabei steht im ersten Teil das Erkennen von Konflikten und der richtige Umgang mit ihnen im Vordergrund. Zahlreiche Mediationsansätze geben Lehrern die Möglichkeit ihr eigenes Verhalten zu hinterfragen und gegebenenfalls zu korrigieren. Verschiedene Praxisbeispiele helfen dabei richtiges und falsches Verhalten zu unterscheiden und zu beurteilen.

Der zweite Teil besteht aus Übungen und Spielen für die Klassenstufen 5 bis 10. Ein Großteil dieser Übungen dient dazu ein besseres Klassenklime herzustellen und Gewalt und Konflikten vorzubeugen, Die Schüler werden dazu angeleitet ihre Selbstwahrnehmung und die Wahrnehmung ihrer Mitschüler zu reflektieren. Verschiedene Arten der Kommunikation werden spielerisch erprobt und deren Wirkung bewertet. Der gewaltfreie Umgang miteinander, die Entwicklung von Tolleranz und Akzeptanz stehen dabei im Vordergrund.Besonderer Wert wird in den Übungen und Spielen auf das Erkennen von Gemeinsamkeiten und Unterschieden gelegt, auch geschlechtspezifische Unterschiede werden thematisiert.

Insgesamt bietet das Buch viele ansprechende Übungsmöglichkeiten und ist ein guter Leitfaden, um täglicher Gewalt und Konflikten in der Schule zu begegnen. Schwerpunkt bildet die Prävention von Gewaltsituationen, allerdings werden auch zahlreiche Hinweise zur aktiven Lösung von Konflikten und Gewaltsituationen geboten.

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Men4peace: Was Jeder Mann Gegen Gewalt Und Für Eine Friedliche Welt Tun Kann.

Was Jeder Mann Gegen Gewalt Und Fr Eine Friedliche Welt Tun Kann. Das Buch Zur Initiative Men4peaceWas Jeder Mann Gegen Gewalt Und Fr Eine Friedliche Welt Tun Kann. Das Buch Zur Initiative Men4peace
# Taschenbuch: 64 Seiten
# Verlag: Lulu Pr (18. Februar 2010)
# Sprache: Deutsch
# ISBN-10: 1445283751
# ISBN-13: 978-1445283753

Was Jeder Mann Gegen Gewalt Und Für Eine Friedliche Welt Tun Kann. Das Buch Zur Initiative Men4peace

Männer und Gewalt sind ein Dauerthema in den Medien. Es gibt einige Literatur zum Thema, unter anderem „Was jeder Mann gegen Gewalt und für eine friedliche Welt tun kann“. Einige der aufgeführten Aspekte sind unter diesem Blickwinkel noch nicht so deutlich akzentuiert worden.

Es geht beispielsweise um die Koppelung von Gewaltoptionen mit der unhinterfragten Bedeutung der Ideale Stärke und Macht (die im Zweifelsfall dazu führen können, dass der Mann seinen Machtanspruch mit Gewalt vesucht durchzusetzen). Die Betonung liegt auf „nicht hinterfragt“. Wo kommen denn diese Ideale her? Wie relevant sind heute noch die Vorbilder aus dem engsten Familien-und Erziehungskreis, welche Bedeutung spielen hingegen Serienhelden und Filmstars, Bücher und Comics? Der Autor empfiehlt dringendst, das für sich persönlich zu hinterfragen, um dann auch darauf zu kommen, welche Vorbilder zu einer friedlichen Männlichkeit bei demjenigen beigetragen haben, der bislang noch nie in einer Gewaltsituation war.

Von diesem Punkt aus bringt man die Bedeutung von „ehrlichen“ Männerrunden ins Spiel, wo die verschiedenen Erfahrungen und Standpunkte ausgetauscht werden können. Es wird empfohlen, falls man in seiner Umgebung solch eine Runde nicht findet, selbst eine zu gründen, und es werden Ratschläge zum passenden Rahmen gegeben. Gesprächsstoff gibt es jedenfalls genug.

Da sind zum einen die bekannten Männlichkeitsideale Stärke, Mut, Erfolg und Macht, die schnell als Klischee zu entlarven sind, schaut man sich unsere tatsächliche Arbeits-und Lebenswelt an. Niemand muß sich noch ernsthaft permanent körperlich durchsetzen, ja kaum noch korperlich arbeiten. Zudem sind diffuse Karrierewünsche und Reichtums-Bezogenheit zu hinterfragen, die nicht auf echter Kompetenz und damit einhergehendem Mehrwert für die Gesellschaft beruhen. Auch auf das Thema Sexualität und Gewalt geht der Autor ein, auch hier werden Klischees verworfen.
Das Postulat des Buches mündet darin, eine sinnvolle, dem realen Arbeits-und Gesellschaftsleben angepaßte Männlichkeit zu entwickeln und an folgende Generationen weiterzugeben, die nicht anders als friedlich ausfallen kann.

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